Sechs Anlagen in unserer Datenbank laufen unter dem Namen Migros-Golfpark. Alle sechs sind Pay-and-Play: Du brauchst keine Clubmitgliedschaft und keinen Platzreife-Ausweis, um zu spielen. Alle haben eine Driving Range und ein Restaurant. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip, und das lohnt sich zu verstehen, bevor du irgendwo buchst.

Was ein Migros-Golfpark ausmacht

Auf einem klassischen Clubplatz kommst du als Gast oft nur mit Handicap-Ausweis auf den Platz. Bei den Migros-Golfparks ist das anders. Hier zahlst du das Greenfee und spielst. Mehr dazu, was das für Einsteiger bedeutet, steht in unserem Ratgeber zur Platzreife in der Schweiz.

Das zweite Merkmal ist die Staffelung. Mehrere Parks haben nicht nur einen grossen Platz, sondern drei bis fünf Spielmöglichkeiten: einen kleinen Academy-Platz, einen 9-Loch-Platz und den vollen 18-Loch-Platz. Du fängst klein an und wechselst die Anlage nicht, wenn du besser wirst.

Die sechs Parks auf einen Blick

Das sind die Anlagen, die bei uns unter dem Migros-Label stehen:

Das ist bewusst keine Rangliste. Wie die Plätze bei den Bewertungen abschneiden, siehst du immer aktuell auf unseren Bestenlisten. Hier geht es darum, wie das Modell funktioniert.

Was ein Einstieg kostet

Ich habe die Tarifseiten von Moossee und Holzhäusern im Oktober 2026 auf der Migros-Website geprüft. Beide nennen dieselben Preise für Erwachsene:

  • 18 Löcher: CHF 100 von Montag bis Freitag, CHF 120 am Wochenende und an Feiertagen.
  • 9 Löcher: CHF 55 unter der Woche, CHF 65 am Wochenende. Die Folgerunde kostet CHF 10 weniger.
  • Academy mit 6 Löchern in Moossee: CHF 25 unter der Woche, CHF 35 am Wochenende.
  • Par-3-Platz Pilatus in Holzhäusern: CHF 35, die ganze Woche. Die Folgerunde kostet CHF 27.

Unter 21 Jahren zahlst du auf den 18- und 9-Loch-Plätzen die Hälfte. Mit der Migros GolfCard gibt es laut Tarifseite CHF 10 Reduktion auf das 18-Loch-Greenfee und CHF 5 auf das 9-Loch-Greenfee. Auf dem Par-3-Platz Pilatus nennt die Seite keine Reduktion. Wie du mit Karten und Ausweisen sonst noch sparst, steht in Greenfee sparen in der Schweiz.

Für Oberkirch, Waldkirch, Otelfingen und Bougy nennen wir bewusst keine Preise. Dort liegen uns keine geprüften Ab-Preise vor. Die aktuellen Tarife stehen auf der Website des jeweiligen Golfparks.

Warum die Staffelung für Einsteiger zählt

Der grosse Platz schreckt viele ab. Bei den Migros-Golfparks musst du ihn nicht als Erstes spielen. Auf der Academy in Moossee bist du für CHF 25 auf einem echten Platz mit Löchern, Grüns und Fahnen. Das ist ein Bruchteil dessen, was eine 18-Loch-Runde kostet.

Otelfingen geht noch einen Schritt weiter. Neben der Academy gibt es den 9-Loch-Platz Altberg mit Par 35 und den Platz Lägern, den du auch als Front Nine oder Back Nine einzeln spielst. Laut der Website verlangt der Platz Lägern ein Handicap von höchstens 45.0, der Altberg-Neuner ein Handicap von 54. Das nennt die Anlage auf ihrer Website, die Zahlen stammen nicht von uns. Die Website erwähnt ausserdem eine Golf Academy mit sechs PGA Professionals.

Wer noch nicht sicher ist, ob Golf etwas für ihn ist, findet auch bei den Kurzplätzen und Pitch-and-Putt-Anlagen einen günstigen Start.

Was die Bewertungen sagen — und was nicht

Bei den Google-Bewertungen sind fünf der sechs Parks eng beieinander:

  • Oberkirch: 4.5 Sterne aus 446 Bewertungen.
  • Moossee: 4.4 Sterne aus 463 Bewertungen.
  • Signal de Bougy: 4.5 Sterne aus 423 Bewertungen.
  • Waldkirch: 4.5 Sterne aus 389 Bewertungen.
  • Otelfingen: 4.5 Sterne aus 280 Bewertungen.

Das sind alles breite Datenlagen, auf die du dich verlassen kannst. Eine Ausnahme ist Holzhäusern: 4.4 Sterne, aber aus nur 7 Bewertungen. Das ist für eine Anlage dieser Grösse auffällig wenig. Dieser Wert ist deutlich weniger belastbar als die anderen, und er sagt nichts gegen den Park.

Auch bei den Restaurants lohnt der Blick auf die Zahl dahinter. Waldkirch kommt auf 4.5 Sterne aus 217 Bewertungen, Oberkirch auf 4.4 aus 310, Moossee auf 4.3 aus 340 und Otelfingen auf 4.3 aus 250. Das Restaurant in Bougy steht bei 3.7 Sternen, allerdings aus nur 9 Bewertungen. Das ist zu wenig für ein Urteil.

Welcher Park passt zu wem

Das hängt vor allem davon ab, wo du wohnst. Im Raum Zürich ist Otelfingen der nächste, im Raum Bern Moossee, in der Zentralschweiz Holzhäusern und Oberkirch, in der Ostschweiz Waldkirch und am Genfersee Signal de Bougy. Laut unserer Platzseite startet die Saison am Genfersee oft schon im März und damit früher als im Mittelland.

Mehr Anlagen ohne Mitgliedschaft findest du in unserem Überblick Golf ohne Mitgliedschaft. Und wenn du die Zürcher Anlagen vergleichen willst, hilft die Seite zum Kanton Zürich.

Kurz zusammengefasst

  • Sechs Anlagen in unserer Datenbank gehören zu den Migros-Golfparks: Otelfingen, Moossee, Holzhäusern, Oberkirch, Waldkirch und Signal de Bougy.
  • Alle sechs sind Pay-and-Play, haben eine Driving Range und ein Restaurant. Mitgliedschaft und Platzreife brauchst du nicht.
  • Laut Tarifseiten kostet das 18-Loch-Greenfee in Moossee und Holzhäusern CHF 100 unter der Woche und CHF 120 am Wochenende, der Einstieg auf der 6-Loch-Academy in Moossee CHF 25.
  • Mit der Migros GolfCard gibt es CHF 10 Reduktion auf 18 Löcher und CHF 5 auf 9 Löcher.
  • Die Bewertungen liegen bei 4.4 bis 4.5 Sternen. Holzhäusern hat nur 7 Bewertungen und ist deshalb weniger belastbar.